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Politik

Portrait Jenny Gerber

Gesellschaftspolitische Themen interessieren mich sehr. Ich sehe die Wichtigkeit derer Entwicklung, recherchiere gerne Fakten und diskutiere ebenso gerne darüber. Als Mutter und Familienmensch, verstärkte sich mein Verantwortungsbewusstsein, dass alles was wir heute tun, Auswirkungen auf die Gesellschaft von morgen hat. Es kamen neue Perspektiven hinzu und Themen, die unsere Kinder prägen. Inmitten interessanter und anregender Gespräche wurde ich vielfach gefragt, warum ich mich nicht politisch engagiere. Gerne möchte ich das nun tun. Mich für Themen einsetzen, die uns beschäftigen und unsere Zukunft mitgestalten.

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Warum sollte man mich in den Grossen Rat vom Kanton Aargau wählen?

Weil ich Inputs aufnehme, bei welchen Handlungsbedarf besteht und mich engagiert für Gleichgesinnte und unsere Interessen einsetze. Genauso wichtig ist es mir, andere Meinungen anzuhören und zu hinterfragen. Ich bin offen für konstruktive Kritik, denn damit kann man sich weiterentwickeln. Mein Charakter ist tiefgründig, ehrlich, geradeheraus und offen. Wenn ich sehe, dass etwas gemacht werden muss, dann packe ich es mit mit Energie und Durchhaltewillen an und scheue auch Konfrontation nicht. Ich bin im Bezirk Bremgarten aufgewachsen, lebe gerne hier und schätze unsere Umgebung. Auch unsere Kinder wachsen in diesem Umfeld auf und entwickeln sich darin. Das sind für mich genügend Gründe, mich für unsere Region einzusetzen.


Warum bin ich Mitglied der FDP?

Weil ihre Positionierung und Lösungsansätze am besten mit meinen Ansichten übereinstimmen. Die FDP ist faktenbasiert, realistisch und weitsichtig. Sie legt Wert auf innere Sicherheit, die Verteidigungsfähigkeit, sowie die wirtschaftliche Versorgungssicherheit. Ihre Ansätze scheinen mir umsetzbar. Die FDP steht für eine sorgfältige Finanzplanung und bedachte Ausgaben. Sie packt Themen so an, dass sie ökonomisch, ökologisch und gesellschaftlich vertretbar sind. Zudem spricht mich die sachliche Kommunikation an und ich schätze das liberale Gedankengut, das für Eigenverantwortung, Information, Anreize, Freiheit steht. Wie die FDP lege ich Wert auf ein gutes Bildungssystem und eine gut funktionierende sowie bedarfsorientierte Infrastruktur. Diese sind entscheidend für eine starke Wirtschaft und die Aufrechterhaltung
unseres Wohlstands.





 
 
 
 
 
 
 
 
 






Meine Einstellung zu verschiedenen Themen:

              starke Volksschule

              mental und körperlich gesunde Jugend

              Sicherheit 

​              intakte Umwelt




 
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starke Volksschule In ein gut funktionierendes Schulsystem mit einer qualitativ hochstehenden Ausbildung zu investieren, finde ich wichtig. Aktuell stehen einige Herausforderungen an, die es anzupacken gilt, um das gute Schweizer Bildungswesen aufrecht zu erhalten. Rund ein Viertel aller Schüler/innen kann weder korrekt schreiben noch einen Alltagstext verstehen. (PISA) Ein gutes Sprachverständnis vor dem Schuleintritt und bei Bedarf frühkindliche Förderung sind wegweisend. Volksschulen sollen nicht jeden gesellschaftlichen Trend aufnehmen, sondern das Erlernen der Grundkompetenzen ins Zentrum stellen. Diese sind die Basis für Chancengerechtigkeit. Mit einer Entschlackung des Lehrplans und einer Vereinheitlichung der Bürokratie können sich Lehrpersonen auf ihre Kernaufgabe, die Wissensvermittlung konzentrieren und die Volksschulen werden weniger überfordert. Um dem Fachkräftemangel an Schulen entgegenzuwirken sollten der Lehrberuf attraktiver gestaltet und Rückmeldungen aus der Praxis stärker miteinbezogen werden. Digitale Hilfsmittel müssen überlegt und gezielt eingesetzt und Jugendliche auf mögliche soziale Auswirkungen durch den digitalen Medienkonsum sensibilisiert werden. Während der obligatorischen Schulzeit gilt es die Schüler bestmöglich für den Einstieg in eine Lehre oder ein Studium vorzubereiten. Dies bildet einen soliden Grundstein für das Berufs- und Erwachsenenleben und fördert eine starke Wirtschaft, Forschung und Innovation, durch welche die Investitionen zurückfliessen werden. Schweizer Werte und Tugenden wie Verantwortungsbewusstsein, Respekt oder Selbstständigkeit, die unser Land seit Jahrhunderten prägen und erfolgreich machen, sollten gefördert werden.

mental und körperlich gesunde Jugend Eine gesunde, zufriedene, respektvolle, motivierte und beschäftigte Jugend mit Wertvorstellungen entwickelt sich in eine angenehme Gesellschaft von morgen. Dies sollte in den bestehenden Plattformen gewichtet werden. Körperliche und geistige Aktivität, Medienaufklärung, die Nähe zur Natur, und das Gesundheitsbewusstsein sollte gefördert werden. Dies würde zu mehr Ausgeglichenheit führen und ist ein Gegenpol zu den stark ausgeprägten virtuellen Hobbies und sozialen Kontakten von Jugendlichen. Dies würde zu mehr Ausgeglichenheit führen und ist ein Gegenpol zu den stark ausgeprägten virtuellen Hobbies und sozialen Kontakten von Jugendlichen. Ebenso wirkt es vorbeugend gegen mentale und körperliche Probleme, die daraus entstehen können. 12-19-Jährige sind täglich 3.5 Stunden online, ein Grossteil davon in sozialen Medien. Laut verschiedener Studien sind Jugendliche noch nicht so weit entwickelt, dass sie eine solche Reizüberflutung (mit zum Teil verstörenden Inhalten) verarbeiten können. Es prägt sie in ihrem Verhalten und in ihrer Zufriedenheit. Die Anzahl Jugendlicher mit psychischen Belastungen (Depressionen, Selbstverletzungen, Suizidgedanken, Angstzuständen) haben in den letzten Jahren um ca. 30 % zugenommen. Pro Juventute verzeichnet einen Beratungsanstieg von 40 % seit 2019. Welcher Medieninhalt in täglich rund 3.5h konsumiert wird, ist entsprechend relevant. Die neusten Vorstösse der EU für den Jugendschutz auf Online-Plattformen sehe ich als wichtige Massnahme gegen die Ausnutzung jugendlicher Schwächen und für eine Abschwächung der Risiken, die süchtiges Verhalten verursachen. Online-Plattformen sollten dadurch zukünftig auch effizienter gegen illegale Inhalte wie z. B. Hass und Hetze im Netz vorgehen. Beunruhigend ist ebenso die steigende Jugendkriminalität. Die Anzahl schwerer Gewalttaten hat Höchstwerte erreicht. (SRF 2024) Laut ZHAW Studie 2023 trägt ein Fünftel der männlichen Jugendlichen zwischen 12 und 18 Jahren ein Messer bei sich, Tendenz steigend. Hier sollten mehr Kontrollen eingeführt werden, denn eigentlich gibt es diesbezüglich ein Verbot. Ich befürworte die Sensibilisierung Jugendlicher auf diese Themen, Prävention und verbreitete Meldestellen für Hilfesuchende, die nötige (Polizei-) Aufsicht, sowie angemessene Jugendstrafen zur Abschreckung. Auch hier denke ich, dass präventive Massnahmen langfristig günstiger wären, als Probleme zu behandeln.

Sicherheit Sicherheit ist ein wichtiges Grundbedürfnis der Menschen. Es geht um den Schutz vor Bedrohungen, aber auch um die Sicherheit jederzeit Elektrizität verfügbar, Arbeit für alle und eine gute Gesundheitsversorgung zu haben. Auf dem Neutralitätsweg auf Basis des Neutralitätsrechts, welches einen gewissen Handlungsfreiraum bietet, ist die Schweiz bisher gut gefahren und kann eine Vermittlerposition wahrnehmen. Als genauso wichtig erachte ich in der aktuellen Weltlage eine verteidigungsfähige Armee, sowie die entsprechend notwendige Kooperation mit Europa. Dass die Ausgaben für das Militär bis 2030 mindestens ein Prozent des BIP (8.5 Milliarden Schweizer Franken) betragen sollen, finde ich begrüssenswert. 2023 wurden im Vergleich zum Vorjahr 14,0 % mehr Straftaten polizeilich registriert. Die Zunahme ist insbesondere auf die Vermögensstraftaten (+17,6 %) zurückzuführen. (BfS) Die steigende Cyberkriminalität sollte weiter bekämpft werden. Ich bin für den Ausbau der Strafverfolgung, eine intensivere Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Stellen und Kantonen sowie die Förderung von Datenaustausch. Der Datenschutz sollte die Strafverfolgung nicht behindern und Datenmaterial sollte für die Rechtmässigkeit und gegen Gesetzesübertretungen genutzt werden können. Zudem fände ich stärkere Einschränkungen und abschreckendere Strafen gegen Stalker wichtig. Schockierend ist auch die Anzahl Femizide in der Schweiz. Fast alle 2 Wochen tötet ein Mann seine Partnerin, Ex-Frau oder Tochter. (TA April) Prävention und Massnahmen sollten die Opferzahlen senken. Genauso beunruhigend ist die steigende Jugendkriminalität. Die Anzahl schwerer Gewalttaten hat Höchstwerte erreicht. (SRF 2024) Laut ZHAW Studie 2023 trägt ein Fünftel der männlichen Jugendlichen zwischen 12 und 18 Jahren ein Messer bei sich, Tendenz steigend. Hier sollten mehr Kontrollen eingeführt werden, denn eigentlich gibt es diesbezüglich ein Verbot. Ich befürworte die Sensibilisierung, Prävention und verbreitete Meldestellen für Hilfesuchende, die nötige (Polizei-) Aufsicht, sowie angemessene Jugendstrafen zur Abschreckung. Gefängnisinfrastrukturen sollten meines Erachtens für eine Kostensenkung wo sinnvoll rationalisiert werden. (Schwimmkurse, Fitness-Center, Menüwahl, TV, gezielte Therapien, etc.) Der Schutz der Gesellschaft sollte über der Heilung des Täters stehen. Zudem könnte man sich mehr Kostenbeteiligung der Gefängnisinsassen vorstellen und damit auch gemeinnützige Arbeiten fördern. Strafen sollten in meinen Augen verhältnismässig sein und insbesondere abschreckend wirken. Prävention und die Förderung und Sichtbarkeit von Meldestellen könnten langfristig kostensparend sein.

Für eine intakte Umwelt

Die Wertschätzung unserer Natur und Umgebung sind mir wichtig, sowie ein verantwortungsvoller Umgang mit natürlichen Ressourcen, einhergehend mit einem bewussten Konsum. Wir sind verantwortlich, den künftigen Generationen gut erhaltene, natürliche Lebensgrundlagen zu sichern. Ich bin für die Förderung von erneuerbarer Energie, Recycling und Kreislaufwirtschaft, Impact Investing, menschenwürdiger Arbeit und demokratischer, politischer Prozesse. Zudem unterstütze ich den vernünftigen Schutz von Gewässern, Wäldern und Tieren sowie die Verminderung von Verschmutzung im Ausland. Mittels Begrünung der Sommerhitze in Städten entgegenzuwirken, scheint mir auch ein guter Ansatz. Ich glaube an eine gesellschaftsfähige Umsetzung, die für mehr Nutzen als Einschränkungen steht.

 

Energie Die Versorgung soll zu 100 % sicherstellt sein und das auch im Winter. Es braucht eine Diversifikation beim Ausbau erneuerbarer Energien mit einer Stromproduktion mit Wasser, Solar, Wind und Biomasse. Ebenso wichtig ist die Förderung neuster Technologien, Effizienzsteigerung sowie ein sparsamer Umgang, wobei jeder einzelne zum Erfolg beitragen kann. Insbesondere das noch nicht ausgeschöpfte Potential an bestehenden Projekten und Infrastrukturen ist interessant: Solarausbau auf Dächern, an Lärmschutzwänden und Fassaden von Industriegebäuden und auch die Wasserkraftanlagen optimal zu nutzen. Ebenso vielversprechend könnte das Heizptenzial von Flüssen, Seen und Grundwasser sein. Die Eigenabdeckung der Schweiz auszubauen macht Sinn, um weniger abhängig vom Ausland zu werden. Aktuell werden 60 % unseres Strombedarfs durch Wasserkraft abgedeckt plus 10 % durch Solar- und Windenergie. Es werden aber auch Öl und Gas von zum Teil autokratischen Ländern, im Wert von rund 7 Milliarden Franken pro Jahr importiert. Es wäre wirtschaftlich interessant, wenn dieses Geld vermehrt für die Energiegewinnung und -abdeckung in der Schweiz investiert werden könnte. Atomkraftwerke sollten meiner Meinung nach so lange genutzt werden, wie die Sicherheit gewährleistet und es notwendig und sinnvoll ist. Die Abhängigkeit von fossilen Brenn- und Treibstoffen sollte durch den Einsatz neuer Techologien vermindert werden.

Gesundheit Unser Gesundheitswesen zählt weltweit zu den besten, bietet viele Arbeitsplätze und ist eine bedeutende Ausbildungsstätte. Es ist ein wichtiger volkswirtschaftlicher Faktor und wir schätzen die gute Qualität. Die Krankenversicherung ist seit 1996 für jeden verpflichtend. Seit 2000 haben sich die Krankenkassenprämien verdoppelt. (Seit 2020 +14%) Die Gesundheitskosten lagen 2010 bei 62.5 Milliarden Franken, 2022 bei 91.5 Milliarden Franken. Trotz der aktuellen Unterstützung von Bund und Kantonen mit 5.5 Milliarden Franken für Prämienverbilligungen, sind die Kosten für finanziell schwächere Menschen nicht mehr tragbar. Es besteht Handlungsbedarf. Für den Kostenanstieg verantwortlich sind ein immer grösser werdender Leistungskatalog der Grundversicherung, ein Anstieg von Krankheiten wie Diabetes und Depressionen, mehr Leistungsbezüge und die Alterung und Zunahme der Bevölkerung. Es gilt die Kosten nicht noch weiter steigen zu lassen und Einsparungen vorzunehmen, wo es sinnvoll ist: mit Digitalisierung, Sparanreizen, Bewusstseinsförderung, Prävention, einer Anpassung des Leistungskatalogs («nicht notwendige Leistungen» individuell anbieten), der Sensibilisierung für Notfallstationen und kompetenten Eintritts-Vorabklärungen, Reduktion von Übertherapieren, unnötigen Behandlungen und Verschwendung (z.B. Verpackungen) und der Senkung von Medikamentenpreisen und Abgabemengen. Durch Effizienzsteigerung könnte laut ZHAW Studie 2019 (für den Bund) jährlich bis zu ein Fünftel, also 10 Milliarden Franken der Grundversicherungskosten eingespart werden. (Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften)

Wirtschaft Die Schweizer Wirtschaftsstärke zählt weltweit zu den besten. Sie basiert vor allem auf dem Dienstleistungssektor. Dieser gilt es zu pflegen und fördern. Wichtigste Handelspartnerin ist die Europäische Union. Entsprechend wichtig sind gute Beziehungen zu ihr. Die Selbstversorgung im eigenen Land zu fördern ist relevanter geworden, um weniger abhängig vom Ausland zu sein und Engpässe zu vermeiden. Zudem schafft es Arbeitsplätze. Aktuell liegt die Selbstversorgung der Schweiz bei knapp 50 %. Die Hälfte der Lebensmittel werden importiert. 1990 gab es noch 108'000 Landwirte, 2021 noch 48'804. Die Weiterentwicklung und Optimierung ihrer Betriebe sind entscheidend. Interessant ist, dass auf 60 % der Ackerflächen Futter für Vieh angebaut wird... Eine gut ausgebaute Infrastruktur gehört zum Fundament für Wirtschaftswachstum und schafft Arbeitsplätze. Arbeit soll sich lohnen, auch für die ältere Generation. Es muss attraktiver sein, durch Arbeit Geld zu verdienen, als nicht zu arbeiten. In Bildung und Forschung zu investieren und attraktive Rahmenbedingungen für Schweizer Unternehmen und Start-Ups zu schaffen, ist entscheidend. Zudem sollten diese von unnötiger Bürokratie und sinnlosen Reglementen entlastet werden. Somit können die Effizienz gesteigert, die guten Schweizer Standards bewahrt und der Wohlstand gesichert werden. Das investierte Geld wird über eine starke Wirtschaft wieder zurückfliessen. Wichtig finde ich auch, die Kreislaufwirtschaft mit Recycling auf eine gesellschaftsfähige Art zu fördern, mit Fokus auf neuste Technologien und Effizienzsteigerung. Für die Unterstützung Schweizer Betriebe würde ich die Bevölkerung bezüglich Bestellungen im Ausland vermehrt sensibilisieren und Schweizer Anbieter in den Vordergrund stellen, insbesondere bei austauschbaren Produkten. Der Wettbewerb ist wichtig, sowie die Kooperationen mit anderen Ländern für die Weiterentwicklung verschiedener Geschäftsfelder, aber austauschbare Produkte vom Ausland einzuführen, ist umweltbelastender und schwächt die Schweizer Wirtschaft. Zudem begünstigen allfällige Dumpingpreise eher unfaire Arbeitsbedingungen. 50 % des Schweizer Exports geht in die EU, nach China und Indien ein Bruchteil davon. Die Schweiz importiert aus der EU 23 Milliarden Franken mehr als umgekehrt. Gute wirtschaftliche Beziehungen und Abkommen sind entsprechend wichtig. Knapp 30 % (56.6 Milliarden Franken) der Schweizer Exporte gehen in die USA. TA Ein spannendes Thema finde ich Impact Investing* in Ausbildung und für die Förderung der Selbstversorgung armer Bevölkerungskreise. Ihr Einkommen ist bis zu 70 % vom Agrarsektor abhängig. Wir geben 10% für Nahrungsmittel aus, arme Länder 70 %. (*Kapital fließt in nachhaltige Geldanlagen mit direkter und nachweisbarer positiver sozialer und/oder ökologischer Wirkung.) Seit 1990 haben sich Bundesausgaben von rund 32 auf bald 90 Milliarden Franken fast verdreifacht. Ein Drittel davon sind Sozialkosten, fast 50 Milliarden Franken werden für Subventionen ausgegeben. (TA 06.24)

Faire, aber konsequente Migrationspolitik Hilfsbedürftige sollen Hilfe bekommen. Die Einwanderung sollte meiner Meinung nach jedoch auch parallel mit der gewährleisteten Infrastruktur (Unterkünfte, Verkehrsnetz, Schulen, Beschäftigungs-/Arbeitsplätze…) laufen. Dies würde das System nicht weiter überlasten und es gäbe weniger Unmut in der Bevölkerung. Eine gute Vorausplanung mit entsprechenden Kontingenten ist lösungsorientiert. Die durchschnittliche Zuwanderung in den letzten 20 Jahren lag bei rund 64’000 Personen pro Jahr. Das entspricht zwei Mal der Bevölkerung der Stadt Zug. Wir sprechen von 1.5 Millionen Menschen in 20 Jahren. Allein 2023 wanderten über 260'000 in die Schweiz ein. (statista) Das muss gut organisiert sein, damit die Integration in unser System mit Schweizer Sprache, Werten, Rechten und Pflichten für die baldige Selbststöndigkeit funktioniert und unsere Infrastruktur nicht weiter überlastet wird. 4.6 Milliarden Franken wurden 2023 für Entwicklungshilfe ausgegeben. Über ein Viertel der Gelder flossen ins Asylwesen in der Schweiz. (SECO) Das entspricht höheren Investitionen als für die Schweizer Landwirtschaft oder Bildung und Forschung. Für eine vierköpfige Familie entspricht das 1800 Steuerfranken pro Jahr. Dazu kommen die Kosten für die Kantone und Gemeinden. 2021 lagen die Ausgaben noch bei rund 1.5 Milliarden Franken. Ich verstehe den Unmut einiger Schweizer/-innen, die einen Teil dieses Geldes lieber vermehrt für die Schweiz einsetzen würden. Denn auch hier braucht es Investitionen und gibt es unterstützungsbedürftige Menschen. Um arme Länder langfristig bei ihrer Entwicklung und Selbstversorgung zu unterstützen, fände ich es sinnvoll mehr Gelder vor Ort für Schulen, Ausbildung, Landwirtschaft, medizinische Versorgung, die Förderung demokratischer Prozesse und lokale Produktionen einzusetzen. Dies gekoppelt an Bedingungen und Erfolgskontrollen gegen Korruption. Die EU verschärft den Schutz ihrer Aussengrenzen. Migranten ohne Aussicht auf Asyl sollen bereits an den EU-Grenzen gestoppt werden und illegale Einwanderung, Schleuser- und Schlepperbanden reduziert werden. Das soll das gemeinsame Asylsystem wieder zum Funktionieren bringen. Diejenigen die Hilfe brauchen, sollen jedoch nach wie vor aufgenommen werden. Auch in der Schweiz finde ich beschleunigte Asylverfahren und Kollektivunterkünfte sowie Ausbildungszentren für Flüchtlinge für einen zeitnahen Arbeitseintritt (mit Fokus auf Sprache, Integration & Ausbildung mit Zielen) eine gute Vorgehensweise. Ich bin gegen den Missbrauch sozialer Leistungen und Gelder, gegen Gewalt, Regelbrüche, Raub und Kriminalität und für wirkungsvolle Konsequenzen, für eine faire und gerechte Einwanderung für Immigranten, aber auch für die Schweiz.

Diese und weitere Beiträge werde ich fortlaufend erstellen, ergänzen und anpassen.
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